Vitaminversorgung während der Schwangerschaft mit Folsäure

Vitaminversorgung in der Schwangerschaft mit FolsäureIn den ersten 3-4 Monaten während einer Schwangerschaft ist der Kalorienbedarf einer werdenden Mutter eigentlich nicht größer als vor der Schwangerschaft. Dennoch empfinden viele Frauen während dieser Zeit den sogenannten „Heißhunger“. Hierbei kommt es nicht darauf an, besonders viel, sondern das Richtige zu essen.

Die Versorgung mit Vitaminen sollte für die Frau oberstes Ziel sein. Die Experten sind sich einig, dass es während der Schwangerschaft vor allem darauf ankommt, rundum mit allen wichtigen Vitaminen ausreichend versorgt zu sein. Vitamine sorgen dafür, dass der Organismus richtig funktionieren kann.

Vitamine machen mobil

Die Versorgung mit Vitaminen während der Schwangerschaft führt dazu, dass sich die werdende Mutter nicht müde und niedergeschlagen fühlt. So sorgen die Vitamine auch dafür, dass das Nervensystem eine gewisse Stabilität erhält und Begleiterscheinungen der Schwangerschaft, wie beispielsweise dauernde Müdigkeit, ausbleiben. Vitamine sorgen dafür, dass sich die aus der Nahrung aufgenommenen Bestandteile richtig verwerten lassen.

Dazu werden beispielsweise Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate aus der Rohmasse in verwertbare Energie umgewandelt. Abgesehen davon sind Vitamine nötig, um Hormone, Blutzellen und Enzyme bilden zu können.

Die Bedeutung der Folsäure während der Schwangerschaft

Das wohl wichtigste Vitamin vor und während der Schwangerschaft ist die Folsäure, ein B-Vitamin. Folsäure ist ein essenzieller Baustein für die Bildung roter Blutkörperchen. Ebenso ist die Folsäure wichtig für Zellbildung und – Wachstum. Werdende Mütter leiden bei einem akuten Mangel von Folsäure oftmals unter Verdauungsstörungen und Blutarmut. Deutlich bedenklicher ist aber die Gefahr eines Neuralrohrdefektes, wenn die Vitaminversorgung mit Folsäure unzureichend ist. Der Neuralrohrdefekt äußert sich mit Missbildungen in Gehirn und Rückenmark.

Der Folsäurebedarf in Verbindung mit der Schwangerschaft

Bereits zu Beginn der Schwangerschaft steigt der Bedarf des Körpers an Folsäure auf das Doppelte an. Dieser Bedarf lässt sich über die normale Ernährung nur schwer abdecken. Expertengremien wie beispielsweise die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) sprechen sich ausdrücklich dafür aus, während der Schwangerschaft auf Nahrungsergänzungspräparate zurückzugreifen, die den körperlichen Vitaminbedarf komplett abdecken können, um eine Unterversorgung, speziell mit Folsäure, auszuschließen.

Ferner wird auch Frauen mit spezifischem Kinderwunsch ausdrücklich empfohlen, vermehrt Folsäure aufzunehmen, da Folsäure eine Schwangerschaft begünstigt. Hierfür ist der behandelnde Arzt der richtige Ansprechpartner.

Lebensmittel mit besonders viel Folsäure

Um eine ausreichende Versorgung mit dem wichtigen B-Vitamin Folsäure über Lebensmittel erreichen zu können, sollten vor allem folgende Lebensmittel in den täglichen Speiseplan übernommen werden, da diese sehr reich an Folsäure sind. Gemüsesorten mit hoher Folsäuredichte sind unter anderem Blumenkohl, Rosen- und Grünkohl sowie Brokkoli und Spinat. Bananen, Mangos und Apfelsinen gelten innerhalb der Obstgruppe zu den führenden Folsäurelieferanten.

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